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	<title>Shikijo in den Schatten &#187; Infiltration</title>
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	<description>Meine Erlebnisse im Großraum Los Angeles.</description>
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		<title>Hinauf in den Untergrund</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 16:10:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>QT</dc:creator>
				<category><![CDATA[Infiltration]]></category>

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		<description><![CDATA[Bauarbeiter? Ja &#8211; zum Gl&#252;ck wusste ich von denen. Ace, der vor dem Geb&#228;ude blieb, untersuchte es mit den Kameras seiner Spielzeuge und berichtete uns, dass die oberen Stockwerke entkernt wurden und gerade umgebaut wurden. Bauarbeiter &#252;berall! Aber &#8211; ich habe eine Idee. Ich meine, seht mich an? Meint ihr, wenn ich es darauf anlege [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bauarbeiter? Ja &#8211; zum Gl&#252;ck wusste ich von denen. Ace, der vor dem Geb&#228;ude blieb, untersuchte es mit den Kameras seiner Spielzeuge und berichtete uns, dass die oberen Stockwerke entkernt wurden und gerade umgebaut wurden. Bauarbeiter &#252;berall! Aber &#8211; ich habe eine Idee. Ich meine, seht mich an? Meint ihr, wenn ich es darauf anlege &#252;berzeugend zu sein, wagt es jemand, meine Worte in Frage zu stellen?</p>
<p>Ich rei&#223;e die T&#252;r auf, dessen Magnetschloss ich schon auf der Toilette geknackt habe, haste die Treppe hinauf. Immer zwei Stufen auf einmal nehmend stehe ich endlich vor einer provisorischen T&#252;r. Ich streiche meine Kleidung glatt, atme tief durch. Einmal, zweimal. Und &#246;ffne die T&#252;r.</p>
<p>Staub weht mir entgegen &#8211; wei&#223;er Staub &#8211; und ein Wind ist hier! Die Au&#223;enw&#228;nde fehlen &#8211; es ist laut. Keine drei Schritte kann ich tun &#8211; und schon versperrt mir ein grimmig schauender Typ den Weg. Ich blicke um die Ecke und sehe einen Zweiten. Jetzt oder nie.</p>
<p>Vollkommen dreist dr&#228;nge ich mich am ersten vorbei und spreche den zweiten mit lauter, herrischer Stimme an. Was er hier tue, so nahe bei einem Hochspannungsverteilerkasten ohne Schutzhandschuhe! Der Arbeiter blickt mich an wie das erste Auto &#8211; vollkommen perplex. Er ringt mir sich &#8211; dann fragt er, wer ich sei. &#8220;Bauaufsicht &#8211; Qualit&#228;tskontrolle!&#8221; sage ich prompt, erz&#228;hle etwas von M&#228;ngeln bei vorangegangenen Arbeiten. Ich erkl&#228;re, dass ich diese Baustelle inspizieren werde, jeden Stein umdrehe wenn es sein muss, und dass er verpflichtet sei, mir behilflich zu sein. Er schaut mir gl&#228;sern-verwirrt entgegen und &#8211; dann senkt er den Blick. Ich habe gewonnen!</p>
<p>Brav beantwortet er mir all meine Fragen, und f&#252;hrt mich gar zu einem provisorischen Umkleideraum, in dem ich mir einen Helm nehme. Mehr brauche ich nicht &#8211; meine K&#246;rpersprache l&#228;sst keinen Zweifel daran, dass ich hierher geh&#246;re. Ich schicke mein Opfer zur&#252;ck an die Arbeit und mache mich auf den Weg nach oben &#8211; in den 26. Stock, auf&#8217;s Dach. So schnell ich kann.</p>
<p>Die Treppen erklimme ich schnell. Doch nicht zu schnell &#8211; n&#228;mlich so, dass ich noch gen&#252;gend Autorit&#228;t ausstrahle um allen, die mich sehen, zu signalisieren, dass ich hierher geh&#246;re. Das Dachgeschoss ist durch eine T&#252;r verschlossen. So ein Mist! Ich bin so weit gekommen und nun &#8211; ein Zylinderschloss! Die rettende Idee kommt von Ace, der mich auf meinem Live-Videofeed in meiner Misere beobachtet und vorschl&#228;gt, die Angeln der T&#252;r mit einem schweren Gegenstand zu zerschlagen, anstatt meine Anstrengungen auf das Schloss zu konzentrieren.</p>
<p>Viel lauter als ich es gedacht und gewollt hatte, f&#228;llt die T&#252;r aus dem Rahmen. Dann geht alles blitzschnell: Ich finde die Antenne &#8211; und mit Aces Hilfe schlie&#223;e ich den Kasten an w&#228;hrend ich h&#246;re, wie die Gardisten n&#228;herkommen. Zweifellos haben die Bauarbeiter weiter unten meine Erscheinung gemeldet. &#8220;Ein Ablenkungsman&#246;ver!&#8221; schie&#223;t es mir durch den Kopf. Ich versuche, mich ins Netz zu hacken und einen Alarm in einem der unteren Stockwerke auszul&#246;sen. Ich habe den Knoten gefunden und &#8211; verdammt! Ich bin zu nerv&#246;s! Das passiert mir sonst niemals! Ich schaffe es nicht &#8211; ich &#8230; ich gebe auf, schlie&#223;e den Kasten zu Ende an und h&#246;re die Gardisten immer n&#228;her kommen.</p>
<p>&#8216;Was tue ich nur? Wie komme ich hier heraus?&#8217; schie&#223;t es mir durch den Kopf. In einem letzten, verzweifelten Versuch hantiere ich gesch&#228;ftig an der Antenne herum und schreie die Gardisten an: &#8220;Eine Bombe! Hier &#8230; hier ist eine Bombe! Bleibt zur&#252;ck &#8211; ich versuche, sie zu entsch&#228;rfen!&#8221; aber &#8230; nun &#8211; das ist eine lausige Idee. In dem Moment, in dem sie sich wissend angrinsen, sch&#228;me ich mich f&#252;r diesen plumpen versuch. Einer sichert mit einem Taser, der andere kommt auf mich zu, mit Handschellen in den H&#228;nden&#8230; als mich ein Windsto&#223; packt, und ich vom Geb&#228;ude fliege.</p>
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		<title>Vorw&#228;nde</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 20:25:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>QT</dc:creator>
				<category><![CDATA[Infiltration]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich sollte konkreter werden, ja? Mein erster Auftrag in L.A. f&#252;hrte mich mit diesen vier Gestalten zusammen und ist sehr seicht formuliert. Er mutet an wie die Beschreibung einer Widerstands-Guerilla-Aktion. Wir haben vier antik aussehende technische Ger&#228;te bekommen, die wir an vier Antennen in der Stadt anbringen sollen. Nat&#252;rlich habe ich mir die Dinger angeschaut! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sollte konkreter werden, ja? Mein erster Auftrag in L.A. f&#252;hrte mich mit diesen vier Gestalten zusammen und ist sehr seicht formuliert. Er mutet an wie die Beschreibung einer Widerstands-Guerilla-Aktion. Wir haben vier antik aussehende technische Ger&#228;te bekommen, die wir an vier Antennen in der Stadt anbringen sollen. Nat&#252;rlich habe ich mir die Dinger angeschaut! Aber ich werde nicht schlau daraus und Nein! Nicht, weil ich eine Frau bin oder kein Verst&#228;ndnis davon h&#228;tte &#8211; aber &#8230; ach &#8211; ich habe einfach keine Zeit, mir diese Relikte n&#228;her anzusehen. Und auch kein Interesse. Geld soll es daf&#252;r geben &#8211; das gen&#252;gt mir erst einmal.</p>
<p>Wir sind vorhin zum Standort der ersten Antenne gefahren. Tja &#8211; was soll ich sagen &#8211; einfach wird es nicht. Ein B&#252;rogeb&#228;ude der &#8220;White Star Consulting&#8221; &#8211; einer PR-Agentur. Mit Stacheldraht umz&#228;unt &#8211; Sicherheitsgardisten, Kameras, biometrische Scanner aber &#8230; nun &#8211; zum Gl&#252;ck bin ich ja dabei. Und die Rothaarige, die mich auf eine Idee bringt.</p>
<p>Wir haben einen Heidenspa&#223; dabei, uns eine Geschichte auszudenken &#8211; einen Vorwand, um das Geb&#228;ude zu betreten. Als Kunden &#8211; auf legalem Wege. Ich habe die Idee, unsere Rush als ein Model auszugeben, f&#252;r das wir wegen einer vorstehenden Kampagne f&#252;r einen Parf&#252;mhersteller eine Beratung brauchen. Ich suche im Netz nach einer VIP, die ihr &#228;hnlich sieht und finde sie. Ein Model mit dem wohlklingenden K&#252;nstlernamen &#8220;Fallender Lotus&#8221; &#8211; wie ich es hasse, wenn meine Kultur zu Marketingzwecken so verdreht wird! &#8211; und so steht der Plan:</p>
<p>Mars wird ihren Manger mimen, 13 den Designer, ich die Visagistin. Ace wird uns von au&#223;en beistehen und so gehen wir hinein. Wagemutig, nicht wahr? Vor allem in Anbetracht dessen, dass wir uns noch gar nicht kennen aber &#8211; mal ehrlich &#8211; ich h&#228;tte den Job auch allein durchgezogen. Was sollte mich also daran hindern, ihn mit etwas Hilfe zu schaffen?</p>
<p>Am Empfang wird uns ein Junior Executive Manager zugeteilt, der Zeit f&#252;r uns hat. Wir fahren hinauf in den 16. Stock, wo sein B&#252;ro ist &#8211; was mir sehr zusagt. Je h&#246;her desto besser &#8211; denn ich muss zur Antenne auf&#8217;s Dach! Auf dem Stockwerk angekommen verschwinde ich mit <span style="text-decoration: line-through;">Rush</span> &#8216;Fallender Lotus&#8217; auf Toilette und sehe mich im Sicherheitssystem des Geb&#228;udes um. L&#228;cherlich, wirklich. Simpelste Sicherheitsmechanismen, kaum vorhandene W&#228;chterprogramme. Ich &#246;ffne das einzige Schloss, das mir im Weg steht &#8211; unser Model verl&#228;sst inzwischen die Toilette und begibt sich zur Kundenberatung mit den anderen &#8211; und ich hacke mich in die Kameras, die meinen Weg s&#228;umen w&#252;rden, und laufe los.</p>
<p>Und da geschieht es: Ein Moment der Unachtsamkeit, und mein Eindringen wird bemerkt. Ein stiller Alarm &#8211; der wirklich schnell zu einem lauten wird. Sicherheitsgardisten n&#228;hern sich &#8211; ich fl&#252;chte nach vorn! Ich war nie eine Frau, die sich zur&#252;ckfallen l&#228;sst. Dem Ziel entgegen &#8211; hinauf auf&#8217;s Dach. Was sollte sich mir schon entgegenstellen &#8211; au&#223;er einer Horde misstrauischer muskelbepackter Bauarbeiter?</p>
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