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	<title>Shikijo in den Schatten &#187; Aufträge</title>
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	<description>Meine Erlebnisse im Großraum Los Angeles.</description>
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		<title>··· &#8211; - &#8211; ···</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 12:20:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>QT</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich kann nicht glauben, was da geschehen ist! Die Mafia &#8211; das waren in meinen Augen bisher zwar Kriminelle, aber doch Ihren eigenen Gesetzen folgende Gruppierungen. Ehre, Zugeh&#246;rigkeit. Familie. Vergesst es!
Nicht nur, dass sich der Kopf des Syndikates mit seinem Sohn eine Fehde liefert &#8211; und das bei den Verhandlungen mit uns, Ihren Dienstleistern, auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann nicht glauben, was da geschehen ist! Die Mafia &#8211; das waren in meinen Augen bisher zwar Kriminelle, aber doch Ihren eigenen Gesetzen folgende Gruppierungen. Ehre, Zugeh&#246;rigkeit. Familie. Vergesst es!</p>
<p>Nicht nur, dass sich der Kopf des Syndikates mit seinem Sohn eine Fehde liefert &#8211; und das bei den Verhandlungen mit uns, Ihren Dienstleistern, auch nicht zu verbergen versucht &#8211; nein, es geht noch weiter:</p>
<ul>
<li>Wir, die daf&#252;r bezahlt werden, konkrete Aufgaben abzuschlie&#223;en, werden pl&#246;tzlich nach unseren Beweggr&#252;nden gefragt und sollen uns Gedanken &#252;ber die Auswirkungen unserer Taten machen. Als Berater sind wir aber nicht eingestellt worden!</li>
<li>Uns werden zwei Auftr&#228;ge angeboten &#8211; einer vom Don pers&#246;nlich und einer von seinem Sohn. Die Auftr&#228;ge widersprechen sich und die beiden kommen sich auch &#252;berhaupt nicht bl&#246;d dabei vor, sich so vor uns blo&#223;zustellen.</li>
<li>Als der Handlanger des Dons nicht mit unseren Ergebnissen zufrieden ist, ist es ihm nicht genug, uns nicht zu bezahlen. Es ist ihm auch nicht genug, uns zu drohen und zu verlangen, dass wir diesen &#8220;Fehler&#8221; beheben &#8211; nein: Er bindet uns mit unserem Blut, dass er uns mit Gewalt abnimmt, mit irgend so einem Ritual-Hokuspokus an sich und dann verlangt er von uns, unschuldige Waisenkinder auszuliefern!</li>
</ul>
<p>Tja &#8211; da staunt Ihr, was? Gut &#8211; nun brauche ich Eure Hilfe.</p>
<p>Ich brauche Informationen &#8211; alles was ihr &#252;ber meinen neuen Erzfeind ausgraben k&#246;nnt:</p>
<ul>
<li>Immobilien</li>
<li>Scheinfirmen</li>
<li>Feinde</li>
<li>Kontakte</li>
</ul>
<p>&#8230;des Milano-Kartells und nat&#252;rlich Gef&#228;hrten &#8211; Unterst&#252;tzer aller Art. Geld, Ausr&#252;stung, Informationen. Das Schattenland ist eine wundervolle Welt &#8211; und wenn ihr hier seid, so nutzt ihr seine Dienste sicher t&#228;glich: Nun ist Eure Chance, einer Schutzpatronin des Schattenlandes zu helfen, und etwas zur&#252;ckzugeben.</p>
<p>Oh &#8211; und da ist noch etwas: Ich brauche Kontakt zu jemandem, der sich mit Ritualmagie auskennt. Ihr wisst, wie ihr mich erreichen k&#246;nnt, ja?</p>
<p>Habt Dank. Ich z&#228;hle auf Euch!</p>
<p>QT</p>
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		<title>Betrayed</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 10:08:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>QT</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufträge]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe in den letzten Wochen viele neue Gesichter kennengelernt. Ansehnliche und abschreckende &#8211; und ebensoviele Seelen. Wir wurden in&#8217;s kalte Wasser geworfen und haben Schl&#228;ge f&#252;r und gegen Syndikate gef&#252;hrt, so dass mir manchmal schwindlig war und ich nicht mehr wusste f&#252;r und gegen welche Verbrecherorganisation wir gerade k&#228;mpfen. Aber beim letzten Run wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe in den letzten Wochen viele neue Gesichter kennengelernt. Ansehnliche und abschreckende &#8211; und ebensoviele Seelen. Wir wurden in&#8217;s kalte Wasser geworfen und haben Schl&#228;ge f&#252;r und gegen Syndikate gef&#252;hrt, so dass mir manchmal schwindlig war und ich nicht mehr wusste f&#252;r und gegen welche Verbrecherorganisation wir gerade k&#228;mpfen. Aber beim letzten Run wurde das wohl auf die Spitze getrieben.</p>
<p>Ich bin ja ein optimistisches Gesch&#246;pf und dachte mir, wenn mich jemand um Hilfe bittet &#8211; sich die M&#252;he macht mich pers&#246;nlich anzurufen dann gibt es schon einen Grund, warum er gerade mich will. Aber aus den eigenen Reihen verraten zu werden?</p>
<p>W&#228;re Lucy nicht gewesen, h&#228;tte das wohl b&#246;se geendet. Und f&#252;r sie tat es das auch so &#8211; ich hoffe sie erholt sich von ihren Verletzungen. Nach dieser Ungeheuerlichkeit schwebt die Erkenntnis, dass der letzte Run nur eine Farce war &#8211; von der Reinkarnation eines vor Kurzem verschollenen Teammitgliedes eingef&#228;delt um uns in ein Ritual zu bekommen das seine Seele an die irdische Welt bindet, nur noch wie ein glitzernder Nachhall auf dem Erlebten.</p>
<p><span style="text-decoration: line-through;">Mars</span> Marrs (mit zwei &#8216;r&#8217; &#8211; wohl wegen das Knurren das ein Kojote macht?) ( ist wieder da &#8211; und er ist nun ein Teil von uns allen. Und wir von ihm. Was das bedeutet &#8211; das hoffe ich in den n&#228;chsten Tagen herauszufinden.</p>
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		<title>Friendly Fire</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 12:42:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>QT</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufträge]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Wolkenkratzer angekommen waren wir uns einig: Wir wollen rauf auf&#8217;s Dach, unseren Auftrag erledigen und verschwinden. All das so schnell wie m&#246;glich &#8211; und deshalb waren wir recht guter Dinge als wir bemerkten, dass in den h&#246;heren Stockwerken einige Fenster fehlten und dass unser Bergungskran gerade bis dort hinauf reichte. Das dunkle Glaslose Fenster [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Wolkenkratzer angekommen waren wir uns einig: Wir wollen rauf auf&#8217;s Dach, unseren Auftrag erledigen und verschwinden. All das so schnell wie m&#246;glich &#8211; und deshalb waren wir recht guter Dinge als wir bemerkten, dass in den h&#246;heren Stockwerken einige Fenster fehlten und dass unser Bergungskran gerade bis dort hinauf reichte. Das dunkle Glaslose Fenster in diesem riesigen verfallenen Turm wirkte auf keinen von uns sehr einladend &#8211; doch B13 und ich &#252;berwanden uns &#8211; und eine fliegende Drohne von Ace leistete uns Gesellschaft und spendete uns Licht.</p>
<p>Das war auch bitte n&#246;tig &#8211; die W&#228;nde dort drin schienen auf mich einzust&#252;rzen als wir uns den Weg durch vermoderte G&#228;nge und halbverfaultes Ger&#252;mpel bahnten. Ich hatte das Gef&#252;hl, das Haus w&#252;rde schwanken und k&#246;nne jeden Moment umfallen &#8211; und der kleine Lichtkegel, den die Drohne uns spendete, bewirkte zwar dass ich sah wohin ich trat &#8211; aber sicher f&#252;hlte ich mich deshalb nicht. Im Gegenteil! Manchmal, wenn sie hinter uns schwebte, erschreckte ich mich vor meinem eigenen Schatten!</p>
<p>Doch wir hatten einen Auftrag zu erf&#252;llen: Z&#252;gig wollten wir denWeg nach oben auf&#8217;s Dach finden. Doch wir fanden zun&#228;chst etwas anderes: Ein Zucken, eine Bewegung am Ende eines Ganges &#8211; die mich nicht so sehr erschreckt h&#228;tte, wenn die automatischen Waffen der Drohnen das nicht zum Anlass genommen h&#228;tten, einen ohrenbet&#228;ubenden L&#228;rm und einen t&#246;dlichen Kugelhagel zu entfachen. B13 nahm das als Aufforderung, in diesen L&#228;rm einzustimmen und &#8230; ich lie&#223; mich einfach zur&#252;ckfallen und hielt mir die Ohren zu. Wir &#8230; wir waren uns noch nicht einmal sicher, etwas getroffen zu haben &#8211; doch anscheinend war sich B13 sicher, hier weg zu wollen: Er rannte &#8211; ans andere Ende des Ganges und um eine Ecke. Ich war allein.<span id="more-45"></span></p>
<p>Das sollte mich &#228;ngstigen &#8211; aber da gleichzeitig dieser Krach aufh&#246;rte, f&#252;hlte ich mich erst einmal besser. Ich nahm Kontakt mit den anderen auf dem Boot auf, doch auf deren Funkspr&#252;che antwortete B13 auch nicht. So tastete ich mich im Dunkel voran, versuchte ihn zu orten, und nach einigen unheimlichen Begegnungen mit Sinnest&#228;uschungen und Schleimpf&#252;tzen fand ich ihn. Er hatte sich beruhigt &#8211; und wir machten uns auf die Suche nach einem Weg nach oben.</p>
<p>Als wir um eine Ecke kehrten, erschien pl&#246;tzlich eine undefinierte Gestalt &#8211; bewegte sich schnell auf uns zu und &#8211; diesmal erschienen die automatischen Waffen und 13s Pistolen ein erl&#246;sendes Ger&#228;usch zu sein. Ich hielt mir die Augen vors Gesicht und die beiden taten sich erstaunlich schwer, diesen Widersacher zu Boden zu strecken. &#8220;Gut gemacht, Ace &#8211; aber knapp war das schon, oder?&#8221; gab ich &#252;ber Funk durch &#8211; und die Antwort kam von Rush: &#8220;Ich schicke Euch Verst&#228;rkung.&#8221;</p>
<p>Wir liefen also weiter durch modernde G&#228;nge &#8211; und sahen pl&#246;tzlich etwas wie ein Geb&#228;ude in dem Geb&#228;ude. Recht genau in der Mitte erschien ein massiver, quadratischer Raum und wir ahnten, dass das unser Ziel sein k&#246;nnte: Das Treppenhaus &#8211; ein Weg nach oben! Wir liefen darauf zu, im Lichtkegel der Drohne, als sich pl&#246;tzlich etwas rot gl&#252;hendes aus der Dunkelheit sch&#228;lte. An der Ecke vor uns, aus dem v&#246;lligen nichts, erschien ein rotes Glimmen, das anwuchs zu einem Leuchten, einem Lodern gar und &#8211; nun &#8211; diesmal war ich darauf vorbereitet, dass Schusswaffenl&#228;rm die Stille durchdrang. Ein wenig unn&#252;tz kam ich mir vor, dass ich schon den dritten Kampf nur als Zuschauerin dabei war &#8211; doch  mein gro&#223;er Moment sollte erst noch kommen. So hoffte ich zumindest.</p>
<p>&#8220;Was tut ihr da! Was hat Euch angegriffen?&#8221; dr&#246;hnte es &#252;ber Funk von Rush, als wir dieser Feuerkugel das Licht ausgeknipst hatten. &#8220;Irgendein Geist &#8211; ein Feuergeist, glaube ich.&#8221; gab ich zur&#252;ck &#8211; &#8220;doch die beiden haben sie erledigt.&#8221; Ich denke, das war die falsche Antwort. Rush war entsetzt, hielt uns einen Vortrag dar&#252;ber, dass sie uns den Geist gesandt hatte, dass er uns besch&#252;tzen sollte &#8211; und wollte vorerst nicht verstehen, dass es eine schlechte Idee ist, ein infernales Unget&#252;m in eine unbekannte Gegend zu zwei unvorbereiteten Teamkameraden zu senden, und das ganze mit keinem Sterbenswort anzuk&#252;ndigen!</p>
<p>Nun, die Kleine muss noch lernen. Wir sehen es ihr nach.</p>
<p>Aber wir hatten ein Ziel vor Augen! Wir brachen die T&#252;r auf, liefen einen letzten Gang entlang, und sahen das Treppenhaus. Leider bot es sich in Form eines riesigen Wasserbeckens dar &#8211; die Treppen waren herausgebrochen und begannen erst 2 Stockwerke &#252;ber uns. Und das Wasser es&#8230; es brodelte!</p>
<p>Dann geschah alles unglaublich schnell. Ein riesiges Unget&#252;m durchbrach die Wasseroberfl&#228;che und griff uns an. Ich konnte mich nicht wehren, wollte davonlaufen, doch verlor die Orientierung, da Aces Drohne wie wild Kreise flog um sich in Schussposition zu begeben und das Licht mit sich nahm. Ich meinte, den Gang hinaufzulaufen, sah hinter mir nur Dunkelheit und hatte Angst, dass gleich ein Tentakel daraus hervorschnellt und mich festh&#228;lt bis ich merkte, dass ich in die falsche Richtung lief und fast in den Abgrund st&#252;rzte. Dazu der Krach der Schusswaffen und der modrige Gestank! Ich wei&#223; nicht, was die beiden getan haben &#8211; aber nachdem mich dieses Wesen fast zu sich gezogen hatte, nahm 13 mich bei der Hand, entriss mich diesem ekligen Wesen und wir rannten. Wohin? Egal &#8211; weg von hier!</p>
<p>Unsere Flucht f&#252;hrte uns geradewegs vor eine eiserne Schiebet&#252;r: Ein Fahrstuhl! Ich kicherte in mich hinein: Es gibt im ganzen Haus keinen Strom -aber die Idee einfach bequem mit dem Aufzug ganz nach oben zu fahren &#8211; vorbei an all den Geistern und zerst&#246;rten Treppen &#8211; das erschien mir schon verlockend.</p>
<p>Gerade als ich weitergehen wollte sp&#252;rte ich aber ein Signal von der T&#252;r ausgehen. Ich stockte kurz, hielt die anderen zur&#252;ck und stimmte mich darauf ein.</p>
<p>Das System sah aus wie ein Schlachtfeld &#8211; doch intuitiv f&#252;gte ich die &#252;briggebliebenen Codeschnippsel zu etwas zusammen das sich richtig anf&#252;hlte und &#8211; die Aufzugt&#252;ren glitten auseinander.</p>
<p>13 staunte nicht schlecht und wir vertrauten uns dem Blechkasten an. Die Fahrt nach oben verlief rucklig &#8211; doch oben angekommen sahen wir die Sonne &#252;ber und die Wolken unter uns. Die Sonne schien hier auf unz&#228;hlige Solarpanels die erkl&#228;rten woher der Aufzug seinen Strom hatten.</p>
<p>Schneller als ich es mir vorgestellt hatte fanden wir die Antenne, brachten das Ger&#228;t an und kehrten zur&#252;ck zum Boot.</p>
<p>Das sah aus, als sei es in eine Seeschlacht verwickelt gewesen! Im Bug klaffte ein Leck, der Bergungskran war abgerissen, es hatte Schlagseite &#8211; aber es sah noch aus als k&#246;nnte es den Weg zur&#252;ck noch schaffen.</p>
<p>Sobald wir an Bord waren gab Ace auch schon Gas.</p>
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		<title>Call me Ishmael</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 20:42:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>QT</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufträge]]></category>

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		<description><![CDATA[So fertig meine Gef&#228;hrten auch aussahen &#8211; f&#252;r mich war das ein Kinderspiel &#8211; und es gab nur noch eine Antenne zu best&#252;cken. Das sollte doch kein Problem werden, oder? Ich sah mich schon glorreich den Auftrag abschlie&#223;en um endlich zu erfahren, was hinter all dem steckt. Die Neugier hatte mich nun schon gepackt &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So fertig meine Gef&#228;hrten auch aussahen &#8211; f&#252;r mich war das ein Kinderspiel &#8211; und es gab nur noch eine Antenne zu best&#252;cken. Das sollte doch kein Problem werden, oder? Ich sah mich schon glorreich den Auftrag abschlie&#223;en um endlich zu erfahren, was hinter all dem steckt. Die Neugier hatte mich nun schon gepackt &#8211; und ich konnte es kaum erwarten. Laut Koordinaten lag die letzte Location&#8230; im Meer? Mein Tatendrang schwand rapide.</p>
<p>Das Meer vor LA &#8211; ihr kennt das, ja? Gerade genug Wasser um darin zu ertrinken ist in der Br&#252;he, in deren N&#228;he man von Gl&#252;ck reden kann, wenn man sich keine ernsthaften Krankheiten zuzieht. Von den Bewohnern gar nicht zu reden! Wie sollten wir diesen Ort erreichen? Wir gingen die Aufgabe ganz pragmatisch an und suchten nach einem Skipper. Ein paar davon boten Ihre Dienste an der Nahen K&#252;ste an, und wir machten uns auf den Weg.</p>
<p>Als wir ankommen und eine heruntergekommene H&#252;tte betreten, in der ein Mann sitzt, der dem Klischee eines Seeb&#228;ren nicht besser h&#228;tte entsprechen k&#246;nnen, wenn er als K&#228;pt&#8217;n Blaub&#228;r verkleidet gewesen w&#228;re (und der riecht, als w&#228;re er zur Konservierung in Alkohol eingelegt worden) empf&#228;ngt uns m&#252;rrisch-herzlich und l&#228;sst sich tats&#228;chlich soweit von unserem Mars um den Finger wickeln, dass er am Ende glaubt, wir h&#228;tten ihn schon bezahlt. Ich bin einigerma&#223;en beeindruckt &#8211; lasse mir aber nichts anmerken. Eigentlich &#8211; denke ich &#8211; k&#246;nnte es auf eine spontane Sympathie zur&#252;ckzuf&#252;hren sein &#8211; immerhin riechen die beiden &#228;hnlich.</p>
<p>Nachdem wir seinen ersten Maat vorgestellt bekommen, der gl&#252;cklicherweise n&#252;chtern zu sein scheint und die Marotten des Kapit&#228;ns l&#228;chelnd ignoriert und uns durch so manche sprachliche Untiefe geleitet, sehen wir das Boot, das uns mitten in diesen toxischen Sumpf bringen soll &#8211; und Ace schl&#228;gt die H&#228;nde vor&#8217;s Gesicht.</p>
<p>Nat&#252;rlich nahmen wir an, er w&#252;rde das Gef&#228;hrt steuern &#8211; er scheint ein Mensch zu sein, der das wirklich kann doch &#8211; angesichts eines antik aussehenden Steuerrades, eines manuellen Gashebels und analogen Anzeigen sieht er sich kaum im Stande, diese Nussschale auch nur sicher aus dem Hafen zu bringen. Ich kenne mich damit nicht aus &#8211; aber Ace macht dem Maat ein Angebot, das Boot umzur&#252;sten und dieser nimmt freudig an &#8211; die beiden machen sich an die Arbeit. Mars und der Kapit&#228;n verschwinden derweil ins Obergeschoss und arbeiten an den Ausweitungen ihrer Alkoholfahnen.</p>
<p>Nach ein paar Stunden, in denen ich ein wenig gechattet und ein paar Headshots verteilt habe, stechen wir in See. Irgendwann tauchen am Horizont die oberen Stockwerke eines versunkenen Wolkenkratzers auf &#8211; und ich wei&#223;, dass wir uns unserem Ziel n&#228;hern&#8230;</p>
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		<title>Haunted House</title>
		<link>http://shikijo.de/2009/09/24/haunted-house/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 22:02:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>QT</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufträge]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich da neben Ace sa&#223;, und das Vergangene Revue passieren lie&#223;, kehrten meine Kr&#228;fte zur&#252;ck. Ich f&#252;hlte mich richtiggehend befl&#252;gelt und motiviert &#8211; und konnte es kaum erwarten, unser n&#228;chstes Ziel zu sehen. Vor allem auch, weil ich mir dachte, dass diese Aufgabe, die ich mir so einfach vorstellte und die so schwierig wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich da neben Ace sa&#223;, und das Vergangene Revue passieren lie&#223;, kehrten meine Kr&#228;fte zur&#252;ck. Ich f&#252;hlte mich richtiggehend befl&#252;gelt und motiviert &#8211; und konnte es kaum erwarten, unser n&#228;chstes Ziel zu sehen. Vor allem auch, weil ich mir dachte, dass diese Aufgabe, die ich mir so einfach vorstellte und die so schwierig wurde nun gel&#246;st wurde, und die n&#228;chste sicher einfacher zu bew&#228;ltigen sei.</p>
<p>Diese f&#252;hrte uns in die tiefsten Slums &#8211; nach East LA. Ich war schockiert als ich erfuhr, dass zwei meiner Gef&#228;hrten hier in der N&#228;he wohnten aber &#8211; nun &#8211; jedem das Seine, nicht wahr? Fast problemlos n&#228;herten wir uns dem Zielort &#8211; und dort befand sich ein Haus, das sich von den Wellblechh&#252;tten, die es umgab, abhob: Es hatte 2 Stockwerke &#8211; auf dem obersten noch einen Aufbau, und einige Antennen und sonstige Gestelle auf dem Dach. Ob es bewohnt war, sah man ihm von au&#223;en nicht an. Es interessierte mich auch nicht &#8211; das war Aufgabe der anderen.</p>
<p>Ich hingeben sah mich mal in der Abstrahlung des Hauses um &#8211; hier in den Slums gibt es so wenig Matrixaktivit&#228;t, dass es fast schon unheimlich ist. Ich suche mir den st&#228;rksten Knoten aus, logge mich ein und &#8230; traue meinen Augen nicht. Vollkommen verst&#246;rende Bilder eines Kettens&#228;genmassakers str&#246;men mir entgegen &#8211; ich schlage die H&#228;nde vor&#8217;s Gesicht bis -</p>
<p>ja &#8211; bis ich bemerke, dass das hier nicht das Interface eines Knotens im Netz ist, sondern einfach ein Sender. Ein Piratensender, der den brutalsten Abschaum aller Deathmach-Pay-TV-Sendungen &#252;bertr&#228;gt. Damit w&#228;re der Sinn einer der Antennen auf dem Dach ja gekl&#228;rt.</p>
<p>Als ich mich erholt habe und auslogge blicke ich hinaus auf das Haus und &#8211; oh &#8211; da hat sich so einiges Ver&#228;ndert. Das Dach steht in Flammen. Im lodernden roten Licht sehe ich neben den Antennen Speere &#8211; mit aufgespie&#223;ten&#8230; Sind das K&#246;pfe? Eine Silhouette springt hinunter &#8211; und die Flammen werden weniger.</p>
<p>&#8220;QT &#8211; es geht los! Schnapp dir das Ger&#228;t, und dann hoch mit dir!&#8221; ist die Nachricht, die ich bekomme. Nun &#8211; ich h&#246;re keine Kampfger&#228;usche &#8211; ich fasse mir ein Herz und das zweite K&#228;stchen und laufe zum Haus und &#8211; oh, wie sollte es anders sein &#8211; werde von zwei Krallen an den Schultern gepackt und verliere den Boden unter den F&#252;&#223;en. W&#228;hrend sich der Vogel mit mir emporschwingt, blicke ich aufs Dach, und sehe, wie eine Krabbe dort heruml&#228;uft und das Feuer l&#246;scht. Ich reibe mir die Augen.</p>
<p>Der Adler setzt mich sanft ab, und ich finde schnell die passende Antenne und mache mich an die Arbeit. Auf die wohl verst&#246;rendste Art, die ich mir vorstellen kann, verlasse ich das Dach wieder &#8211; und verdr&#228;nge dieses Erlebnis aus meinen Erinnerungen. *sch&#252;ttelt sich*</p>
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		<title>Nur Fliegen ist sch&#246;ner</title>
		<link>http://shikijo.de/2009/09/05/nur-fliegen-ist-schoener/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 15:57:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>QT</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich f&#252;hle mich wie auf einem schlechten Trip: Ich verliere den Boden unter den F&#252;&#223;en &#8211; das Dach des Geb&#228;udes und der Gardist werden kleiner &#8211; der Abgrund n&#228;hert sich und ich fliege dar&#252;ber &#8211; falle in die Tiefe, schneller und schneller werdend. Ich hole tief Luft um zu schreien, als ich schon meine, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich f&#252;hle mich wie auf einem schlechten Trip: Ich verliere den Boden unter den F&#252;&#223;en &#8211; das Dach des Geb&#228;udes und der Gardist werden kleiner &#8211; der Abgrund n&#228;hert sich und ich fliege dar&#252;ber &#8211; falle in die Tiefe, schneller und schneller werdend. Ich hole tief Luft um zu schreien, als ich schon meine, die Textur des Sandes am Boden der Baustelle, die an das Hochhaus angrenzt auf dem ich mich noch eben befand &#8211; als mein Fall j&#228;h gebremst wird. Als meine F&#252;&#223;e den Boden ber&#252;hren, schaue schaue ich ungl&#228;ubig nach oben. Das Hochhaus &#8211; 26 Stockwerke hoch &#8211; steht neben mir &#8211; in schier unbezwingbarer H&#246;he. Ein riesiger Adler nimmt seine Krallen von meinen Schultern, und fliegt davon. Ich breche zusammen.</p>
<p>Meine Augen schmerzen. Um mich herum erhebt sich ein Sturm, der den Sand aufwirbelt und mir die Sicht hin. Ich will hier weg! Ich versuche, die ungef&#228;hre Richtung der Stra&#223;e auszumachen &#8211; oder sie mir in Erinnerung zu rufen. Ich versage. Diese Erfahrung hat mich mehr als verwirrt &#8211; und es kommt noch schlimmer!</p>
<p>Etwas rotes bewegt sich aus dem Sand auf mich zu. Es ist klein und bewegt sich unbeholfen. Erst als es n&#228;herkommt erkenne ich eine glubsch&#228;ugige Krabbe, die mich mit glasigen Augen ansieht und &#8230; und mir zuwinkt. Was f&#252;r ein niedliches AR-Objekt! Ich versuche, es zu analysieren und &#8230; und bekomme keine R&#252;ckmeldung. Einige Augenblicke ben&#246;tige ich um zu erkennen, dass dieses Tier real zu sein scheint. Und mir wohl auf eine l&#228;cherliche Art versucht, zu verstehen zu geben, dass ich ihm folgen soll. Ich &#8230; ich gehe ein paar Schritte &#8211; und sehe einen Zaun.</p>
<p>Dahinter steht die Karre von Ace &#8211; ich m&#246;chte durch und laufe auf den Zaun zu &#8211; da sp&#252;re ich erneut einen Windsto&#223; und der Adler packt mich wieder bei den Schultern &#8211; tr&#228;gt mich &#252;ber den Zaun und wirft mich vor dem Auto auf die Stra&#223;e. Ich rappele mich auf und steige ein. Wenigstens der Sitz f&#252;hlt sich real an. Ich schlie&#223;e die Augen und &#8230; bin froh, zur&#252;ck in einer greifbaren Umgebung zu sein.</p>
<p>Ich hoffe inst&#228;ndig, die n&#228;chsten Aufgaben werden einfacher sein.</p>
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