Abstinence

Ihr habt mich vermisst? Ich weiß. Aber … aber ich Euch auch. Es war eine schreckliche ungewisse Zeit!

Doch ich konnte sie doch nicht allein und ihrem Schicksal überlassen, nicht wahr? Ich war blind. Ich habe mir wirklich vormachen lassen, dass sich irgendwer um so besondere, mächtige und auf Ihre Art hilflose Kinder ganz selbstlos kümmern würde. Dass es Shiawasa täte vielleicht. *schüttelt den Kopf* Unsinn. Niemand – schon gar kein Konzern – kann der Versuchung widerstehen, die Macht der Kleinen zu nutzen. Als ich dahinter kam – da war es zu spät.

Vielleicht hätte ich auf ewig ihr Schicksal geteilt – begann ich doch, um einen klaren Kopf wiederzuerlangen und die unheimliche Leere zu füllen, einen Unbekannten in Worte einzuwickeln die ihn ins Verderben führen sollten – und, was noch schlimmer ist, unwissend einem nahen Freund ein … ein Heiligtum zu entwenden und dem Feind zuzuspielen. Ich kann es noch immer nicht fassen.

Doch die Matrix war mir hold – Unbekannte wurden zu Gefährten, Erkenntnis überkam mich wieder als ich endlich wieder Kontakt zur Matrix hatte und letztendlich wanden wir das Schlimmste ab. Von uns, vom Netzwerk, von Freunden – nicht aber von den Kindern.

Ich fiel in einen Brunnen – und konnte endlich sehen. Für einen Moment – doch die Echos dieser Eindrücke klingen noch immer nach – ohne schwächer zu werden.

Verzeih mir, Sensei. Ich denke, du wirst mich verstehen.

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